Lebenslauf

René Kubelík entstammt einer berühmten böhmischen Musikerfamilie. Seine musikalische Ausbildung begann im Alter von vier Jahren an der Musikschule in Prag. Durch persönliche Begegnungen mit seinem Großonkel Rafael Kubelík erhielt er bereits im Kindesalter wertvolle künstlerische Anregungen. Bereits im Alter von elf Jahren wurde er als Jungstudent an der Folkwang-Hochschule Essen aufgenommen, wo er bei Valery Gradow, einem Schüler Leonid Kogans, studierte, in dessen Solistenklasse er im Jahr 2000 an der Musikhochschule Mannheim absolvierte. Während seines Studiums erweiterte René Kubelík durch die regelmäßige Teilnahme an internationalen Meisterkursen namhafter Geiger seinen künstlerischen Horizont. Zu seinen Wegbegleitern zählen Ruggiero Ricci, Ida Haendel und Roman Totenberg, ein Schüler Carl Fleschs. Durch mehrere Jahre hindurch durfte René Kubelík als Student aufgrund besonderer Leistungen Violinen aus der Landessammlung Streichinstrumente Baden-Württemberg spielen. Auch war er in den Jahren 1997 und 1998 Stipendiat der namhaften Hans-und-Eugenia-Jütting Stiftung in Stendal.

Auf seiner bisherigen künstlerischen Laufbahn errang René Kubelík nicht nur mehrere Preise bei angesehenen Wettbewerben – u.a. beim Internationalen Wettbewerb Andrea Postacchini in Fermo/Italien (1996) sowie beim Beethoven-Klaviertrio-Wettbewerb in Mannheim (1998) – sondern erhielt auch Einladungen zu Fernsehauftritten beim ZDF, beim tschechischen und japanischen Fernsehen sowie zu Radioeinspielungen für den seinerzeitigen SDR und den tschechischen Rundfunk Pilsen.

Seit 1999 gehört René Kubelík der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz als Konzertmeister an. Seit dieser Zeit ist er auch als Pädagoge tätig. So wurde im Jahre 2002 unter seiner Mitwirkung das Internationale Konzert-Meister-Forum für Violine und Viola in Mannheim begründet, wo er als Dozent für Violine bis zuletzt tätig war. 2005 hielt er auch einen Meisterkurs im portugiesischen Porto. Neben seinen regelmäßigen solistischen und kammermusikalischen Auftritten in Deutschland führten ihn Konzertreisen – nicht zuletzt mit dem von ihm 2002 begründeten New Kubelík Trio – bislang in die Schweiz, die Slowakei sowie nach Tschechien, Österreich, Spanien, Italien, Russland und Japan. Dabei trat Kubelík u.a. mit folgenden Orchestern auf: Heilbronner Sinfonieorchester, Kurpfälzisches Kammerorchester, Südwestdeutsche Philharmonie, Mährische Philharmonie Olomouc, Philharmonie Kolín, Collegium Musicum St. Gallen.

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